Klima-Pledge: Macht die Bundestagswahl zur Klimawahl! – Climate Pledge: Use the Bundestag Elections to vote for Climate Justice

Letzte Aktualisierung: 01.10.2021

Die Klimakrise ist nicht ein weiteres Problem auf der Bühne. Sie bedroht die ganze Bühne.

Sara Schurmann und Lea Dohm bei Übermedien

So lautet die Überschrift eines Gastbeitrags bei Übermedien, den ich unbedingt zu lesen empfehle! Der Artikel beinhaltet den Auszug eines Buches mit dem Titel „Climate Action – Psychologie der Klimakrise – Handlungshemmnisse und Handlungsmöglichkeiten„, das kürzlich erschienen ist und das ich mir diese Woche gekauft habe und jetzt zu lesen beginne. Der Artikel beschäftigt sich mit den psychologischen Gründen und Hemmnissen, aber auch Lösungen dafür, warum die Klimakrise in den Medien noch immer nicht die Brisanz erhält, die sie aufgrund ihrer Dringlichkeit haben müsste.

Photo by Markus Spiske on Pexels.com

Der Titel fasst in einem Satz prägnant zusammen, was ich auch immer wieder versuche, Menschen in meinem Umfeld zu vermitteln.

Die Klimakrise ist nicht einfach eine von vielen Krisen, die den Frieden, den Wohlstand, die soziale Gerechtigkeit und vieles mehr in unserem Land und darüber hinaus bedroht. Sie ist DIE Krise, die, wenn wir ihr keinen Einhalt gebieten, alle anderen Krisen bei uns und weltweit an Bedeutung verlieren lassen und sie völlig in den Schatten stellen wird, und ihr Auslöser ist derselbe wie der vieler anderer Probleme unserer Zeit.

Wer nicht daran glaubt, wie ernst die Lage ist, oder der Ansicht ist, dass wir eh nichts mehr ändern können, der sollte sich die folgenden 24 Fakten der Scientists for Future zum Thema anschauen (für Quellen, Details zu den dargestellten Szenarien, Erläuterungen und den Stand der Zahlen siehe ihre Website):

Denn die zunehmenden Wetterextreme, die sich früher vor allem in weiter Ferne abgespielt haben und als Randnotiz abgehandelt wurden, die Existenzen vernichten, Regionen der Welt für den Menschen unbewohnbar und unfruchtbar machen, die Ökosysteme durch Brände etc. zerstören und viele Tiere töten, die auch schon viele Menschen ihr Leben gekostet haben, sind spätestens mit der Hochwasserkatastrophe unter anderem in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz im Juli 2021 Mitten in Deutschland und Europa angekommen.

Ein direkter Vergleich, wie es im Ahrtal vor und nach der Flutkatastrophe aussieht, wobei man mal direkt vor Augen geführt bekommt, wie viele Menschen danach jetzt wörtlich vor dem Nichts stehen. Sehr bedrückende Bilder.

Wenn wir uns weiterhin verweigern, die Klimakrise in dem Umfang ernst zu nehmen, den sie hat, sie in den Mittelpunkt ALLER politischer Entscheidungen zu stellen und effizient gegen sie zu steuern, dann werden wir noch weitere unumkehrbare Veränderungen an den Klimabedingungen unseres Planeten herbeirufen, und zwar noch viel früher, als es von der Wissenschaft prognostiziert wurde.

Wir können uns vielleicht der Illusion hingeben, dass wir eben unsere Lebensumstände technisch an den Klimawandel anpassen werden (Klimatisierung aller Gebäude und Fahrzeuge, schwimmende Häuser, höhere Deiche und Dämme, verstärkte Gebäude und Brücken, u.v.m.).

Die herausragende Bundespressekonferenz der Scientists for Future vom 12.03.2019 über die Proteste der Fridays for Future und die Wichtigkeit der Klimabemühungen der Jugend, die von Greta Thunberg angestoßen wurden

Aber biologisch, physiologisch können wir als Spezies das nicht. Proteine denaturieren nun einmal bei über 42°C (daher diese magische Grenze in der Rohkosternährung, bis zu welcher Temperatur dort Nahrung erhitzt werden darf, und auch der Grund dafür, dass 42°C Fiber als lebensbedrohlich gilt). Zu hohe Außentemperaturen führten daher in den letzten Jahren auch zu immer mehr hitzebedingten Todesfällen.

Und genauso können es auch viele andere Spezies auf unserem Planeten nicht, was das vom Menschen verursachte Massenaussterben und die Biodiversitätskrise zur Folge hat. Bloß während der Mensch für die Balance des Planeten völlig entbehrlich, eher noch schädlich ist, wie wir in den letzten Jahrhunderten gezeigt haben, würden ganze Ökosysteme weltweit zusammenbrechen, wenn man einzelne Spezies an Tieren auslöschen würde, wie etwa Haie (siehe dazu etwa die Dokumentationsreihe Sharkwater oder Seaspiracy), Bienen oder Ameisen. Auch Steven Hawking kam bereits zu dem Schluss, dass wir unseren eigenen Planeten mit unserem Verhalten für uns unbewohnbar machen werden (wobei er wohl weniger optimistisch war und davon ausging, dass wir die Erde eines Tages verlassen müssen, um das Überleben unserer Spezies zu sichern)

Kaossara Sani erläutert in ihrem Vorwort im Buch „Climate Action – Psychologie der Klimakrise – Handlungshemmnisse und Handlungsmöglichkeiten“, warum die Klimakrise ein globales Problem ist, das in erster Linie die Industrienationen verursacht haben und lösen müssen. Das Kapitel aus dem Buch habe ich zum Anhören auf meinem Kanal eingelesen.

Die Verursacher der Klimakrise und warum wir dringend einen Systemwandel brauchen

Immer deutlicher zeichnet sich für mich ab, dass die meisten unserer aktuellen Krisen direkte – das muss man leider ganz klar sagen – Langzeitfolgen des Kolonialismus und dem daraus entstandenen Kapitalismus, Lobbyismus, der Macht von rein profitorientierten Großkonzernen einschließlich Banken und ihrer politischen Vertreter und der damit verbundenen andauernden Ausbeutung Schwächerer ist. Michael Herl kommt in der Frankfurter Rundschau zu einem ähnlichen Schluss (auch wenn ich einzig seine Aussage im selben Artikel über das Ersetzen rassistischer Begriffe nicht teile).

Mögliche Zukunftsszenarien globaler Treibhausgasemissionen. Wenn alle Länder ihre derzeitigen im Übereinkommen von Paris festgelegten Zusagen erfüllen, wird die durchschnittliche Erwärmung bis 2100 weit über das Ziel des Übereinkommen von Paris hinausgehen, die Erwärmung „weit unter 2 ° C“ zu halten. Bild- und Textquelle: Wikipedia-Artikel über die globale Erderwärmung

Diese Form des Wirtschaftens fördert es, sich nur auf kurzfristige Gewinne statt auf langfristige Folgen zu konzentrieren, belohnt klimaschädliches und unnachhaltiges Verhalten, verteilt das Geld zunehmend zu Großkonzernen und Banken um, während immer größere Teile der Bevölkerung auch bei uns verarmen und um das Existenzminimum bangen müssen, und lagert die Folgekosten für Schäden an Umwelt und Sozialsystemen auf die Staaten und damit die Steuerzahler bzw. Bevölkerung und in die Zukunft aus, weil diese Folgekosten im Produktionsprozess bisher nicht mit einbepreist sind und nicht von den Verursachern mitfinanziert werden müssen, während die Gewinne allein von diesen eingefahren werden.

Diese Graphik zeigt, dass selbst wenn wir es nicht mehr schaffen sollten, das 1,5°-Ziel zu erreichen, wir alles daran setzen MÜSSEN, eine weitere Erwärmung unseres Planeten zu stoppen. Ansonsten werden die Auswirkungen noch viel schlimmer werden, als sich viele überhaupt vorstellen können. Bildquelle: Mimikama, gesehen auch von der taz, aber kein Link dazu gefunden.

Damit ist durch Verweigerung der Politik, das „Sozial“ in „soziale Marktwirtschaft“ durch das Setzen gesetzlicher Rahmenbedingungen zu sichern (man will schließlich keine „Verbotspartei“ sein…), ein nahezu entfesselter Kapitalismus entstanden, der damit die Industrienationen mit ihrem immensen Konsum zulasten anderer Staaten zum Hauptverursacher für die Klimaerwärmung gemacht hat, deren Lösung ohne Klimagerechtigkeit und einem Neudenken der Wirtschaft und dem Voranschreiten der Verursacher und somit uns nicht möglich ist.

Ein großartiges Gespräch auf dem Kanal Jung und Naiv zusammen mit Fridays for Future, mit Klimaschutzaktivistin Luisa Neubauer,  Politökonomin, Transformationsforscherin, Nachhaltigkeitswissenschaftlerin und Gesellschaftswissenschaftlerin Prof. Dr. Maja Göpel, Nachhaltigkeitsforscher und Professor für Didaktik der Naturwissenschaften und Nachhaltigkeit Prof. Dr. Kai Niebert & Journalist Tilo Jung

Welche Bereiche unseres Systems tragen direkt zur Klimakrise und sozialen Ungerechtigkeit bei?

Dazu ein paar Beispiele, welche Wirtschaftszweige durch den Kapitalismus pervertiert wurden und direkt zu sozialer Ungerechtigkeit, Umweltzerstörung und vielen weiteren Krisen auf unserem Planeten, die sich alle in der Klimakrise bündeln und gegenseitig verschärfen, entschieden beigetragen haben.

Nahrungsmittelproduktion, vor allem Massentierhaltung und konventioneller Nahrungsmittelanbau

  • Ausbeutung, Verarmung und Hungerkatastrophen der Bevölkerung von Drittstatten, die statt Nahrungsmittel für die eigene Bevölkerung anzupflanzen, Futtermittelanbau für die Nutztiere der Industriestaaten betreiben, dafür weiterhin Ökosysteme wie den Regenwald zerstören und durch die Verweigerung eines effizienten und gerechten Lieferkettengesetzes auch noch die direkte Ausbeutung der Beschäftigten zur Folge haben
  • Ausbeutung unserer Viehzüchter durch von Molkereien und die Fleischindustrie, Discountern und Supermarktketten erzwungene Niedrigpreise für ihre Produkte, die eine ständige Steigerung der Produktionsmengen wegen der sinkenden Verkaufspreise erzwingen, was den Preisverfall noch weiter verschlimmert, Überproduktion forciert und was zum Sterben kleiner Betriebe zugunsten weniger Großbetriebe führt (siehe dazu die Dokumentation „Das System Milch„)
  • Ausbeutung der Steuerzahler, die die unrentabel wirtschaftenden Viehzuchtbetriebe mit Subventionen gerade so noch am Leben halten, zumal die Verteilung der Subventionen an Masse und Fläche und nicht auf Nachhaltigkeit, Umweltschutz und Tierwohl ausgerichtet ist
  • Ausbeutung der Milliarden von Tieren, die zur Effizienzsteigerung und Kostensenkung unter ihren auf maximalen Ertrag ausgerichteten Qualzuchten leiden und die unter schlimmsten Bedingungen leben, immens leiden und sterben müssen (siehe dazu die Dokumentation „Verheizt für billige Milch – Das Leiden der deutschen Turbokühe„) und dabei leider auch noch zu Brutherden für Zoonosen und Pandemien wie jüngst Corona, aber auch Antibiotikaresistenzen werden
  • Ausbeutung der Bewohner von Drittweltländern, wohin unsere enorme Überproduktion exportiert wird, weil regionale Produkte dort mit unseren durch milliardenschwere EU-Subventionen künstlich billig gehaltenen Waren nicht konkurrieren können, was zu Armut, Perspektivlosigkeit und Flucht in die Industriestaaten führt, häufig abschätzig als „Wirtschaftsflüchtlinge“ diffamiert, obwohl unsere auf Gewinnmaximierung ausgerichtete Politik ihr Leid und ihre Armut zu einem großen Teil mit verschuldet (siehe dazu die Dokumentation „Das System Milch„)
  • Anheizen der Umweltzerstörung und der Klimakrise durch die Ausscheidungen der Massentierhaltung durch CO2, Methan und durch Gülle verursachtes Lachgas sowie Verunreinigung von Wasser durch Gülle
  • Das Verschwenden immenser Flächen für die Tierhaltung, die stattdessen zu einem geringeren Teil für den Anbau direkt vom Menschen verzehrter Nahrungsmittel genutzt werden oder sogar durch Renaturierung zur Bekämpfung der Erderwärmung beitragen könnten
  • Ausbeutung von illegalen Einwanderern in Europa für die Produktion billiger Nahrungsmittel für Supermarktketten und Discounter (siehe die Dokumentation „Ausbeutung in der Landwirtschaft: Der Preis für billiges Gemüse„)
  • Ausbeutung von Immigranten zu menschenunwürdigen Arbeits- und Wohnbedingungen in Schlachtbetrieben, die deswegen auch zu Corona-Hotspots wurden. Darüber hinaus will die Fleischindustrie in Großbritannien Gefängnisinsassen für ihre Schlachtbetriebe rekrutieren, weil nicht mehr genug Menschen freiwillig in solchen Betrieben arbeiten wollen und ihnen durch den Brexit und Covid billige Arbeitskräfte aus dem Ausland fehlen. (Tolle Resozialisierungsmaßnahme für Straftäter: Tiere am Fließband töten…)
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Autolobby und Individualverkehr mit PKW

  • Der Jahrzehntelange Fokus auf die Interessen der Autoindustrie und den Individualverkehr mit PKW, der zu immensen Flächenversiegelungen für Verkehrswege und Stellplätze im öffentlichen Raum geführt hat und damit Platz kostet, der für Grünflächen, Wohnfläche, als Aufenthaltsraum für Menschen in lebenswerten Innenstädten und zum Erhalt der Ökosysteme genutzt werden könnte
  • Die Verweigerung in Deutschland, als eines von wenigen Ländern weltweit die Notwendigkeit eines flächendeckenden Tempolimits für Klimaschutz und Unfallverhütung anzuerkennen und umzusetzen
  • Der massive Reifenabrieb durch den Straßenverkehr, der als große Menge an umwelt- und gesundheitsschädlichem Mikroplastik in den Meeren nachweisbar ist und sich durch die immer größeren und schwereren Fahrzeuge mit stärkerer Motorisierung noch verschlimmert hat
  • Der immense Ressourcenverbrauch für die Produktion der Fahrzeuge, egal ob solche mit fossilem oder regenerativen Antrieb
  • Der gravierende Ausstoß an Feinstaub und Treibhausgasen durch die unterschiedlichen Antriebsformen (bei fossilen Energieträgern durch deren Verbrennung direkt, bei Strom je nach Stromquelle indirekt) für Fahrzeuge, die häufig nur mit einzelnen Personen besetzt sind und zu dichtem Verkehr, Staus, Parkplatzsuchverkehr und damit weiterem vermeidbaren Treibhausgasausstoß beitragen
  • Jahrzehntelang versäumte Maßnahmen zu einem massiven Ausbau des ÖPNV und einer Preispolitik, die die Nutzung des ÖPNV an Profit orientiert, diesen kaputt spart und durch hohe Preise unattraktiv macht, statt ihn zu einer zuverlässigen, nachhaltigen und für die Nutzer günstigere und attraktivere Alternative zum PKW werden zu lassen
  • Versäumnisse beim Ausbau von Radstrecken und sicheren Fahrradstellplätzen wie etwa Fahrradparkhäusern, wie es sie in den Niederlanden gibt, um das Fahrrad als nachhaltige Alternative zum PKW zu fördern

Energiewirtschaft und verschleppte Energiewende

  • Das Festhalten an dem Dogma, Arbeitsplätze in der Kohleindustrie erhalten und fossile Energiekonzerne großzügig entschädigen zu müssen, während durch politische Entscheidungen die Förderung neuer Technologien für nachhaltige Energiegewinnung vorsätzlich ausgebremst und damit viel mehr Arbeitsplätze vernichtet und der dringend notwendige Wandel unterbunden wurden
  • Fehlgeleitete Politik, die weiterhin Energieverschwendung fördert und Energiesparen bestraft, wie etwa durch Maßnahmen, die gerade für Großverbraucher enorme Rabatte bei den Stromkosten fördern, statt Stromsparmaßnahmen und den Wechsel zu erneuerbaren Energien zu fördern, siehe hier zwei Beispiele vom realen Irrsinn von NRD Extra 3

Flugverkehr und seine versteckten Subventionen

Kerosin ist bei uns im Gegensatz zu anderen Energieträgern noch immer steuerfrei, und auf Flugtickets gibt es im Gegensatz zu Bahntickets bei uns auch keine Mehrwertsteuer, weshalb das Fliegen bei uns allein auf dieser Ebene bereits mehrfach indirekt subventioniert wird. Ein politischer Wille, klimaschädliches Fliegen zu Gunsten von Zugfahrten unattraktiv zu machen, ist somit überhaupt nicht zu erkennen.

Konsumrausch und Wegwerfgesellschaft

  • Auf endloses Wachstum ausgerichtete Politik und Wirtschaft, was bei einem endlichen Planeten mit endlichen Ressourcen bereits ein offensichtlicher Widerspruch ist, den man nur lösen kann, wenn man sich von der Idee des endlosen Wachstums endgültig löst.
  • Wegwerfen und neu kaufen ist in vielen Fällen immer noch billiger als behalten und reparieren, verleitet zu ständigen Neukäufen und verschwendet somit Energie und Ressourcen für Produktion und Logistik.
  • Kosten der Entsorgung von minderwertigen Waren, die billig verkauft und nach kurzer Zeit unbrauchbar entsorgt werden, werden nicht in ausreichendem Maße von den Herstellern eingefordert und in den Waren eingepreist, was den Kauf minderwertiger Billigware fälschlicherweise günstiger erscheinen lässt, als sie in Wahrheit sind.
  • Große Profiteure des Onlinehandels wie beispielsweise Amazon (eines der prominentesten Beispiele, das vor allem durch Corona wieder zunehmend in die öffentliche Aufmerksamkeit geraten) die mit ihrem Versandhandel, dem Verpacken, dem Transport, der Ausbeutung von Paketzustellern im Niedriglohnsektor und der Vernichtung von Retouren viel Geld verdienen und enormen Schaden und Ausbeutung verursachen, werden noch immer nicht angemessen besteuert und nicht an den durch ihr Wirtschaften entstehenden Folgekosten beteiligt.
  • Die Produktion von Plastik, vor allem im Bereich von Einwegartikeln und Verpackungen, die neben fossilen Energieträgern das zweite große Standbein der Erdölindustrie ist, wird noch immer nicht ausreichend als gravierendes Umweltproblem anerkannt und mit Maßnahmen wie Strafsteuern, flächendeckende Pfandregelungen, Subventionierung von nachhaltigen Alternativen etc. sanktioniert und unattraktiv gemacht. Dabei hängen Klimakrise, Artensterben und Vermüllung der Umwelt eng miteinander zusammen.

Verschlafene Digitalisierung

Damit, dass der Netzausbau dem Markt und damit Gewinninteressen unterworfen wurde, gibt es immer noch viele Regionen, die schlecht angebunden und damit bei Themen wie Homeoffice und Verzicht auf Autofahren, die durch schlechte Alternativen notwendig sind, unzureichend versorgt sind.

Wohnungsnotstand

Statt bezahlbaren Wohnraum als Grundbedürfnis anzuerkennen, fördert die derzeitige Politik Wohnungsspekulationen und die Mietpreissteigerung in Ballungszentren und verschärft damit den Mangel an bezahlbarem Wohnraum. Gleichzeitig stehen in Großstädten viele Büroflächen leer, während händeringend Wohnungen gebraucht und neue gebaut, statt alte Büroflächen umgewidmet werden.

Bildungsnotstand

Die Coronakrise hat noch einmal sehr deutlich gemacht, dass Schulen und Kinderbetreuung nicht den Stellenwert haben, den sie haben sollten, nämlich dem Wohl der Kinder zu dienen und ihnen Zukunftsperspektiven zu ermöglichen, sondern dass sie einzig und allein ihre Eltern in die Lage versetzen sollen, arbeiten zu gehen und produktiv zu sein.

Epidemie an chronisch-degenerativen Erkrankungen und Pflegenotstand

  • Manipulation und Krankmachen unserer Bevölkerung durch die Omnipräsenz von ungesunden und umweltschädlich produzierten, durch Subventionen künstlich billig gehaltenen Nahrungsmitteln, die zu unserer Epidemie an Fettleibigkeit und chronisch-degenerativen Erkrankungen, der sinkenden Lebensqualität durch die Zunahme dieser Krankheiten, Schmerzen, Medikamenteneinnahme und Nebenwirkungen, Folgeschäden und frühen Tod führen und der damit einhergehenden Explosion der Kosten für den Gesundheitssektor und die Pflege
  • Das unsolidarische Krankenkassensystem, das durch die Trennung nach Berufsgruppen, Einkommensgruppen, freiwillig- und pflichtversichert, gesetzlich und privat versichert große Teile an Besserverdienenden von der Kostenbeteiligung ausschließt und damit die Kosten für Geringverdiener in die Höhe treibt
  • Die Umstellung des Gesundheitssystems auf die Fallpauschalen, bei denen nach standardisierten Einheitspreisen abgerechnet und therapiert, nicht aber nach individuellem Versorgungsbedarf unabhängig von der Rentabilität geschaut wird, was den Patienten zur Ware degradiert, der in eine Schablone zu passen hat, statt dass man ihn auf seine Beschwerden hin individuell bestmöglich betreut und nach Erfolgsaussichten statt nach Profit behandelt
  • Ausbeutung von Pflegekräften mit Niedriglöhnen und zulasten der Patienten durch Privatisierung von Pflegeleistungen, die auf die Gewinninteressen von Investoren ausgerichtet sind, statt die Menschenwürde der Beschäftigten und der Patienten als wichtigste Anliegen in den Mittelpunkt zu stellen (siehe dazu den Beitrag auf maiLab „So schlimm wird die Pflegekrise“ mit Intensivpfleger Ricardo Lange)
  • Abwerben von Pflegekräften aus dem Ausland und damit einen Abzug von Fachkräften aus anderen Staaten, die diese genauso benötigen, statt den Beruf im Inland durch faire Arbeitsbedingungen und Entlohnung attraktiv zu machen
  • Der Zuwachs an Erkrankungen und Todesfälle durch multiresistente Keime aus Massentierhaltung, da antivirale Medikamente und Antibiotika in der Massentierhaltung, selbst Reserveantibiotika des Menschen(!), dort als billige Wachstumsbeschleunigier und als Allheilmittel gegen Krankheiten durch die katastrophalen Haltungsbedingungen der Tiere flächendeckend eingesetzt werden

Verfehlte Entwicklungshilfe und Perspektivlosigkeit

Entwicklungshilfe in Form von Geld kann Hunger und Ungerechtigkeit in Drittweltländern nicht beseitigen, wenn wir weiterhin von ihrer Ausbeutung profitieren, wie etwa durch ihre Überflutung mit unseren durch Subventionen billig gehaltenen Produkten durch unfaire und unnachhaltige Handelsabkommen, der Beanspruchung großer Flächen für den Futtermittelanbau für unsere tierischen Nahrungsmittel und Genussmittel wie Kaffee und Tabak oder Luxusgüter wie Schnittblumen (siehe dazu die Dokumentation „Das System Milch„)

Überbevölkerung und das Stigma der Kinderlosigkeit

Ein tabuisiertes Thema, zu dem ich hier nicht schweigen möchte. Unser Planet ist schon jetzt an Menschen überbevölkert. Und wir werden auch immer mehr werden. Mitte dieses Jahrhunderts werden wir schätzungsweise die Zahl von 10 Milliarden Menschen erreichen. Vielen ist dieses Problem in Hinblick auf unsere knapper werdenden Ressourcen und Umweltvernichtung auch bewusst. Aber während immer nur mit den Fingern auf kinderreiche Menschen der Dritten Welt gezeigt wird, wird meistens völlig außer Acht gelassen, dass gerade wir Menschen aus den Industrienationen durch unseren reichen Lebensstil so viel konsumieren und verschwenden, dass der von uns verursachte Schaden am globalen Klima den der Menschen in der Dritten Welt um ein Vielfaches übersteigt.

Ich habe noch keine Idee, wie man den nachvollziehbaren Wunsch auf der einen Seite, mit Nachkommen etwas Bedeutendes und einen Teil von sich selbst und seiner Werte und Vorstellungen für die Nachwelt zu hinterlassen und seinem Leben einen tieferen Sinn zu geben, und das Problem der Überbevölkerung mit dem großen klimatischen Fußabdruck von uns Industriestaatenbewohnern auf der anderen Seite sozial und ethisch vertretbar in irgendeine Form politischer Agenda abbilden könnte.

Aber ein Anfang könnte wenigsten schon einmal sein, damit aufzuhören, Menschen, die sich bewusst für den Verzicht auf Nachwuchs entscheiden, zu stigmatisieren, und indem man darüber aufklärt, was die Klimakrise vor allem für die nachfolgenden Generationen für Folgen haben wird, wenn sie weiterhin so ungebremst fortschreitet, und wenn man sozialen Druck von den Menschen nimmt, die sich aufgrund dieser Aussichten bewusst dafür entscheiden, kinderlos zu bleiben, unabhängig davon, ob sie es aufgrund der Überbevölkerung tun, oder um ihre ungeborenen Kindern vor den katastrophalen Folgen der Klimakrise zu bewahren.

Das Argument des Fachkräftemangels und dass es für dessen Lösung Nachwuchs braucht, ist zu einem gewissen Grad natürlich gerechtfertigt, verliert aber an Validität, wenn man sich im selben Atemzug der Zuwanderung als solcher verunglimpften „Wirtschaftsflüchtlinge“ versperrt, nämlich wenn Menschen wegen Armut und Perspektivlosigkeit fliehen und in den Industrieländern Arbeit suchen, aber abgewiesen oder abgeschoben werden, weil wir nichts von dem Kuchen abgeben wollen, den wir mit in anderen Ländern gestohlenen Zutaten gebacken haben.

Was hat zu dem aktuellen System beigetragen?

Zunächst einmal ist ganz grob zusammengefasst die Ausbeutung der Dritten Welt durch uns Industriestaaten auch heute noch eine Spätfolge des Kolonialismus, da wir damit früh auf Kosten anderer über unsere Verhältnisse gelebt und andere Regionen zulasten der dortigen Einwohner ausgebeutet haben.

Klingt sehr vertraut, wenn man sich überlegt, was die Klimakrise befeuert: Dass wir weltweit so viele Ressourcen verbrauchen, als hätten wir 1,7 Erden und nicht eine. In Deutschland haben wir sogar den Ressourcenverbrauch von drei Erden, in den USA den von fünf.

Diesen Reichtum und diese Macht wollen viele bei uns natürlich erhalten und kämpfen dafür mit politischen Mitteln wie internationalen Handelsabkommen, Subventionen für die eigenen Industrien und forciertem Export, um das Wachstum, das im eigenen Land wegen der endlichen Ressourcen nicht mehr ausreichend voranschreitet, auf andere Länder überwuchern zu lassen.

Das schlägt sich in entsprechend rücksichtsloser Lobbyarbeit, Korruption und Politik nieder, die vor allem von „Konservativen“ betrieben wurde, wie in Sendungen wie der ZDF Anstalt, aber auch von Influencern wie Rezo immer wieder großartig recherchiert und verständlich gemacht wurde.

Wo erfährt man etwas zu den Alternativen zu unserem derzeitigen System?

Aktiv werden und ein Zeichen setzen

Klima-Pledge von Campact e.V.

Klimawahlen der Parents for Future (s.u.) und Klima Wahlcheck der Klima-Allianz Deutschland

Informieren, protestieren, klimagerecht wählen und handeln

Fridays for Future mit ihren vielen solidarischen Untergruppen (hier eine Aufstellung der Allianzen der österreichischen Fridays for Future)

Diet Change, not Climate Change von ProVeg

German Zero e.V.

WWF Klima-Pledge, Engagement und Forderungen zur Bundestagswahl 2021

NABU – Naturschutzbund Deutschland e.V.

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) – Friends of the Earth Germany

Deutsche Umwelthilfe e.V.

Welchen Einfluss hat das auf meine Wahlentscheidung bei der Bundestagswahl am 26.09.2021?

Ich werde definitiv wählen gehen und eine gültige Stimme abgeben. Welche Wahl ich treffe, habe ich immer noch nicht entschieden, da mir diese Entscheidung sehr, sehr schwer fällt. Denn wir sind nicht nur die erste Generation, die die Folgen der Klimakrise direkt zu spüren bekommt, sondern auch die letzte, die noch etwas tun kann, um ihre schlimmsten Folgen zu verhindern.

Ich kann zumindest klar benennen, wen ich auf keinen Fall wählen werde. Nämlich sämtliche Parteien, die die Klimakrise und ihre katastrophalen globalen Folgen für unsere Zivilisation komplett leugnen (AfD), sie durch Untätigkeit oder sogar gegensätzlich ausgerichtete Politik entscheidend mit verschuldet haben (CDU, SPD), ihr nur mit den Mitteln des Kapitalismus begegnen wollen und damit die Ziele des Pariser Abkommens weit verfehlen werden (FDP) oder die innerlich so zerrissen sind, dass nicht absehbar ist, wie es mit ihnen weitergeht, selbst wenn sie von den im Bundestag vertretenen Parteien das derzeit ambitionierteste Klimapaket in ihrem Wahlprogramm haben (Linke).

Klima-Wahlprogramm-Check Teil 1: AfD, CDU/CSU, FDP – Der Podcast von Cornelia und Prof. Dr. Volker Quaschning (auf YouTube abspielen)

Klima-Wahlprogramm-Check Teil 2: Grüne, Linke, SPD – Der Podcast von Cornelia und Prof. Dr. Volker Quaschning (auf YouTube abspielen)

Was bleibt da noch? Für mich drei Auswahlmöglichkeiten, die alle unbefriedigend sind.

Die Grünen

Von den im Bundestag vertretenen Parteien sind Die Grünen für mich derzeit das kleinste Übel. Denn auch ihre Bestrebungen laut Wahlprogramm reichen nicht für das Erreichen des 1,5°-Ziels aus.

Dazu erweisen sie mit der Absicht strengerer Regulierungen von Nahrungsergänzungen, ohne deren Dosierungen anhand dem internationalen wissenschaftlichen Kenntnisstand festzulegen, dem Verbraucherschutz einen Bärendienst und schaden sogar der veganen Bewegung. Klassischer Fall von gut gemeint, schlecht gemacht, und damit leider eine Verschlechterung des Verbraucherschutzes.

Ebenso ist ihre Ablehnung der Förderung von kultivierten tierischen Produkten (um was es sich dabei handelt, erklärt Ernährungswissenschaftler Niko Rittenau in seiner Dokumentation „Neuzeitfleisch“) nicht mehr zeitgemäß. Denn auch wenn ich mir wünschen würde, dass die gesamte Menschheit vegan würde, vor allem der Tiere und der Umwelt zuliebe, so ist das Ziel jedoch in weiter Ferne, solange noch Industrien davon profitieren. Laborfleisch, -Milch und -Eier könnten hingegen eine ressourcenschonende, nachhaltigere, tierfreundliche, gesündere und günstigere Alternative werden und den letzten Faktor darstellen, der endlich dazu führt, dass kein Weg mehr um das Verbot der Massentierhaltung herum führt.

Die Grünen bekennen sich nämlich leider auch nicht eindeutig zu dem Ziel des Verbots der Massentierhaltung und blenden somit einen weiteren wichtigen Aspekt einer veganen und nachhaltigen Lebensweise aus, wodurch sie Glaubwürdigkeit einbüßen.

Protestwahl

Protestwahl heißt, seine Stimme nicht verfallen zu lassen, sondern eine Partei zu wählen, die gegen den Strom schwimmt, um damit sein grundsätzliche Interesse an unserer Politik, aber auch die Unzufriedenheit mit den amtierenden Parteien auszudrücken.

Die Protestpartei für Intelligente, denen unsere Demokratie am Herzen liegt, ist dabei die PARTEI, ganz im Gegensatz zur AfD, die die Protestpartei für Verblendete ist, die sich von vermeintlich einfachen Lösungen für komplexe Probleme blenden und für rückwärtsgewandte und menschenfeindliche Klientelpolitik im bürgerlichen Mäntelchen instrumentalisieren lassen.

Was ich an der PARTEI sehr mag ist, dass sie mit ihrem satirischen Ansatz immer wieder deutlich macht, dass Demokratie und die EU alles grundsätzlich gute Ideen sind, dass sie aber einfach schlecht gemacht sind. Sie legt den Finger in die Wunde, hält uns den Spiegel vor und zeigt auf, was es besser zu machen gilt und was selbst bei den idealistischer eingestellte Parteien bisher nicht genug Stellenwert bekommen hat.

Da ihr während der laufenden Wahlperiode ein ehemaliger SPD-Abgeordneter beigetreten ist, der seine Fraktion verlassen, aber sein Mandat behalten hat, ist sie derzeit sogar mit einem Sitz im Bundestag vertreten.

Kleinpartei mit größter Überschneidung nach Wahl-O-Mat und anderen Vergleichsportalen

Bei der Wahl treten 54 Parteien an. Ich habe mit dem Wahl-O-Mat (hier eine Liste mit Alternativen zum Wahl-O-Mat und der WahlSwiper) tatsächlich eine Partei gefunden, mit der ich über 95% Übereinstimmung erreicht habe. Das war in meinem Fall die Tierschutzpartei. (was für eine Überraschung… 😉 ) Ihr meine Stimme zu geben, würde damit meine Ideale am besten abbilden. Dabei bleiben aber zwei Probleme.

Durch die 5%-Hürde ist nicht sicher, dass sie den Einzug in den Bundestag schafft. Zwar bekommen Parteien ab 0,5% Stimmenanteil Parteizuschüsse und wären damit für die nächste Wahl besser aufgestellt. Aber die Klimakrise ist so drängend, dass wir auf entscheidenden Wandel für ihre Lösung keine weiteren 5 Jahre mehr warten können. :/

Hinzu kommt, dass es derzeit fast schon zu viele Kleinparteien gibt, die sich für Klimaschutz einsetzen, so dass sie leider dazu beitragen, dass die Stimmen der Unentschiedenen, die sich in derselben Position befinden wie ich, noch mehr zerstreut werden, was erst Recht die Chancen verschlechtert, dass es eine neue nachhaltige Parte über die 5%-Hürde und in den Bundestag schafft.

Die zweite Frage ist, selbst wenn sie in den Bundestag einziehen würde, ob sie es in die eine Koalition schaffen würde oder die Altparteien sich nur auf einander beschränken. Da es noch so viele unentschiedene Wähler gibt, ist für mich derzeit noch völlig offen, wie die Wahl ausgehen wird und ich kann dazu überhaupt keine Einschätzung treffen.

Was bleibt?

Es bleibt die Abwägung zwischen kleinstem Übel, Protest oder Idealismus. Wenn sich genug Idealisten finden – und genau dafür wirbt der Klima-Pledge mit seinen zwei Hauptpositionen – dann besteht die Hoffnung, dass die Parteienlandschaft sich im Bundestag noch um ein oder zwei Parteien erweitern könnte, die es mit dem Klimaschutz ernst meinen und dazu beitragen könnten, dass wir das Ruder doch noch herumreißen können.

Daher mein Aufruf an Alle

Informiert euch umfassend und sachlich darüber, wie weit die Klimakrise bereits fortgeschritten ist und was alles zu ihrer Verschärfung beiträgt.

Macht euch mithilfe der oben verlinkten Seiten schlau darüber, welche Lösungen die verschiedenen Parteien für das Problem zu bieten haben und welche damit überhaupt noch eine wählbare Option für die Bundestagswahl bleiben.

HIER geht es zur Teilnahme am Bekenntnis fürs Klima!

Geht in euch, fragt und beantwortet euch ehrlich, ob der Luxus, den wir uns jetzt gönnen, es wert ist, dass die uns nachfolgenden Generationen die Folgen dessen über die nächsten Jahrzehnte ausbaden müssen.

Photo by Markus Spiske on Pexels.com

Nutzt Seiten, die über Minimalismus, Nachhaltigkeit, Klimagerechtigkeit und Veganismus aufklären und informieren, um in eurem Lebensstil Veränderungen vorzunehmen, die euch vielleicht kurzfristiger Freude berauben mögen, aber euch langfristig die Zufriedenheit und Gewissheit verleihen werden, dass ihr bei der Bekämpfung dieser allumfassenden Bedrohung unserer Zivilisation auf der richtigen Seite gestanden und euch bemüht habt, die Welt ein Stückchen besser zu machen, um sie, aber auch den Frieden und Wohlstand auch für die nachfolgenden Generationen zu erhalten. Schäden, die sich nicht vermeiden lassen, bitte wenigstens kompensieren!

Und ganz wichtig:

Sprecht mit euren Mitmenschen über das Thema! Gerade mit den Älteren Generationen, wie auch Rezo es am Ende seines Videos über das Klimaversagen der Politik in Deutschland getan hat!

Zeigt euch solidarisch mit der Klimabewegung, geht auf Demos – am 24.09.2021 globaler Klimastreik der Fridays for Future – , beteiligt euch an Petitionen, schreibt Protestbriefe und Posts! Und wählt für Klimagerechtigkeit!

Denn wir dürfen nicht vergessen:

There is no Planet B!

Ein Kommentar zu “Klima-Pledge: Macht die Bundestagswahl zur Klimawahl! – Climate Pledge: Use the Bundestag Elections to vote for Climate Justice

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